FDP Troisdorf

Torsten Pelka

Schließung des Freibades steht nicht zur Debatte. Liberale fordern mehr Objektivität

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Aggua-Freibad dürften mit der ersten Runde der Unterschriftensammlung zufrieden sein, allerdings um den Preis der Desinformation statt sachlicher Information.

„Wer den Slogan des Bürgerbegehrens „Rettet das Aggerfreibad“ liest, dem wird vorgegaukelt, dass das Freibad in Gänze geschlossen werden soll. Dies steht aber nicht zur Debatte!“ so der Fraktionsvorsitzenden Sebastian Thalmann. „Wenn erst im „Kleingedruckten“ darauf verwiesen wird, dass lediglich das 50m-Becken und das Springerbecken mit Sprungturm geschlossen werden sollen, ansonsten das Freibad aber erhalten bleibt, erweckt der Slogan einen falschen Eindruck.“

„Wir haben uns in der bisherigen Diskussion ausschließlich auf Fakten gestützt. Wer jedoch öffentlich vertritt, dass das nun geplante 25m-Becken samt Liegewiese nach Ansicht der Initiatoren des Bürgerbegehrens kein „richtiges“ Freibad darstellt und deshalb gar von einer Schließung des Freibades insgesamt spricht, verdreht die Tatsachen.“, ergänzt Dietmar Scholtes, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Aufsichtsrat der TroiKomm GmbH.

Bereits heute sind die Eintrittspreise im Freibad bei weitem nicht kostendeckend. Die Initiatoren sollten auch dazu Rede und Antwort stehen, dass wesentlich höhere Kosten für den Betreiber des Schwimmbades entstehen, wenn das 50m-Becken saniert und das Sprungbecken erneuert würde. Die höheren Kosten werden am Ende die Troisdorfer Bürger tragen, insbesondere die Besucher über höhere Eintrittspreise.

Anfrage Defekte Sprossenwand MZH Müllekoven

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die FDP-Fraktion bittet um schriftliche Beantwortung der folgenden Fragen in der nächsten Sitzung des Sportausschusses.

Seit mehr als einem Jahr ist eine von zwei Sprossenwänden in der Mehrzweckhalle Müllekoven defekt. Sie kann nicht mehr hochgefahren werden. Trotz mehrfachen Hinweisen von Vereinen wurde der Mangel bisher nicht behoben, da dies ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Es wird deshalb um Beantwortung folgender Fragen gebeten:
1) Seit wann ist der Verwaltung dieser Mangel bekannt?
2) Welche Gründe liegen vor, dass der Mangel noch nicht behoben wurde?
3) Wann wird der Mangel behoben?



Mit freundlichen Grüßen



Sebastian Thalmann
Fraktionsvorsitzender

Kein Wohngebiet auf ehemaligem Orica-Gelände

Im Stadtentwicklungsausschuss wurde am 14.02.2019 unter Top 2 eine Änderung des Bebauungsplanes T182 behandelt. Ein Projektentwickler hat für diesen Teil des ehemaligen Orica-Geländes (Ecke Kronenstraße-Carl-Diem-Straße) eine B-Plan-Änderung beantragt, so dass er geteilt und im südlichen Bereich des geteilten T182 Blatt 1 statt Gewerbe ein Wohnquartier errichtet werden könnte. Weiterlesen

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