FDP Troisdorf

Verkehr

Troisdorf ist ein Teil der Verkehrsregion Köln/Bonn/Rhein-Sieg. Voraussetzung für ihre Entwicklung ist die Erfüllung der Anforderungen der Bürger und potenzieller Investoren an die Verkehrsinfrastruktur. Die Interessen von Anwohnern der Ortsdurchfahrten sind stärker zu gewichten. Gleichzeitig muss auf Begrenzung des Landschaftsverbrauchs und der Umweltbelastung durch das Verkehrsnetz geachtet werden. Unsere Straßen sind die Basis der Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer. Die Liberalen bewerten die Mobilität als Stück Freiheit für die Menschen.

Im Innenstadtbereich muss kostengünstiges Parken möglich sein. Dort befindliche Anwohnerparkplätze müssen tagsüber auch für die übrige Bevölkerung verfügbar sein. Im gesamten Stadtgebiet sind Parkscheinautomaten mit der sog. "Brötchentaste" zu versehen, die ein kostenloses Parken für die Dauer von 10min erlauben soll. Die Erreichbarkeit der Zentren zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem PKW soll durch gut ausgebaute Wege und Straßen erleichtert und wiederhergestellt werden. Eine ‚grüne Welle’ sollte selbstverständliche Grundlage bestehender und neu einzurichtender Ampelschaltungen werden. Ebenso ist die Ausweitung des „grünen Pfeils“ voranzutreiben. Die freie Fahrt für Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge muss gewährleistet werden.

Die Zubringerstraßen in die Innenstadt, insbesondere die Sieglarer Straße und die Altenrather Straße sind umzubauen oder zu erweitern, um eine sichere und schnellere Streckenführung zum Einkauf in der Innenstadt schafft. Dabei ist besonderer Wert auf den endgültigen Ausbau der Panzerstraße nach Altenrath zu legen.

Die Verkehrsführung für den Schwerlastverkehr muss im Interesse der Betriebe und der Bevölkerung, die von Lärm und Abgasen der LKW möglichst wenig belastet werden soll, optimiert werden. Bereits geplante Ortsumgehungen (Eschmar, Sieglar, Kriegsdorf) müssen zügig realisiert werden. Die Entlastung der Anwohner von Ortsdurchfahren muss punktuell geprüft und Alternativen entwickelt werden.

Die Anbindung der Alten Herrstraße an die EL332 wird ausdrücklich befürwortet.

Die Querung der Sieg in Richtung Sankt Augustin über die dortige Brücke muss schnellstmöglich auch für den Schwerlastverkehr wieder ermöglicht werden, um insbesondere für die Mannstaedt-Werke eine schnelle Anbindung an die Autobahn ohne Umwege wieder zu gewährleisten.

Der Individualverkehr und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) müssen sinnvoll verknüpft werden. Der ÖPNV ist so zu organisieren, dass sowohl die verschiedenen Stadtteile als auch die Gewerbegebiete gut und zu den unterschiedlichsten Zeiten zu erreichen sind, um Wohnen, Freizeit und Arbeit auch ohne eigenen PKW mit geringem Aufwand verknüpfen zu können. Der ÖPNV darf jedoch nicht Grund für stockenden Verkehrsfluss sein.

Wir setzen uns ausdrücklich für die Anbindung von Troisdorf nach Bonn durch die Weiterführung der S13 Richtung Beuel ein. Die Stadt Troisdorf soll das Bahnhofsgebäude und das Grundstück kaufen und die Voraussetzungen für deren Umgestaltung schaffen, damit Troisdorf für Bahnreisende endlich ein ansprechendes Eingangstor bietet.

Die FDP in Troisdorf fordert die Einführung des Citytickets, mit dem alle Stadtteile mit der Innenstadt / dem Bahnhof kostengünstig und taktoptimiert bis in die späten Abendstunden verbunden werden. Insbesondere sind Busverbindungen (vom Bahnhof/Innenstadt) am Wochenende und vor Feiertagen zu allen entlegenen Ortsteilen (Altenrath, Kriegsdorf u.a.) einzurichten.

Die Liberalen unterstützen die Forderung nach optimalen Radwegeverbindungen. Bei der Trassenführung müssen jedoch die Interessen anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und in die Planungen frühzeitig einbezogen werden. Darüber hinaus sind die bestehenden Radwege dauerhaft in einem guten Zustand zu erhalten und bei Bedarf auszubauen.

Die Liberalen setzen sich zudem für eine Optimierung des Angebots des Öffentlichen Nahverkehrs während der Sanierungsphasen der Bonner Brückenbauwerke ein.


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