FDP Troisdorf

Pressemitteilungen vom 30.01.2018:

Neues zum Rhabarber-Schlitten - Sicherheit an Strecke soll verbessert werden

Bereits im Dezember 2017 haben Vertreter der Fraktion ein Gespräch mit der Geschäftsleitung der RSVG, dem Betreiber der Strecke des sog. Rhabarber-Schlittens, geführt und über die zukünftige Entwicklung der Strecke gesprochen.

Sebastian Thalmann, Fraktionsvorsitzender, stellte die Position der Freien Demokraten dar, wonach eine Stadtbahnlinie zum Troisdorfer Bahnhof keine Zukunft habe und man sich auf Grund der Nachteile dagegen vehement ausspreche. Er betonte, dass diese Aussage sich ausschließlich auf den Teil der Strecke von Bergheim bis Troisdorf beziehe.

Weiterhin trug man die Sicherheitsbedenken in der Bevölkerung vor, die ein vermehrter Güterverkehr auf der Strecke bedeuten würde. Hier müssen Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die größtmögliche Sicherheit zu erreichen. Einig war man sich aber darin, dass eine Verlagerung des Gütertransportes auf die Straße keine Alternative darstellen würde. Deshalb soll im Rahmen der Pläne für eine neue Rheinquerung auch eine Eisenbahntrasse für den Güterverkehr berücksichtigt werden, die zum Evonik-Werk nach Niederkassel-Lülsdorf führt. Diese wäre zum einen kürzer als die jetzige Trasse und zum anderen würden die Anwohner der jetzigen Trasse entlastet.

Gegenüber der FDP-Fraktion erklärten die Vertreter der RSVG, dass man in den kommenden Jahren auch einige Bahnübergänge sicherer machen wolle. Im Jahr 2018 sollen am Bahnübergang an der Magdalenenstraße die Eisenbahnsignalanlagen erneuert und der Bahnübergang Kapellenstraße in Eschmar eine Schrankenanlage erhalten. Für das Jahr 2019 sind ebenfalls Schrankenanlagen für die Bahnübergänge am Mittelpfad und an der Glockenstraße (beide Bergheim) vorgesehen.

Im vergangenen Umwelt- und Verkehrsausschuss hat die Fraktion auch gegen eine Finanzierung einer Kosten-Nutzen-Analyse für eine Stadtbahnlinie gestimmt. „Wenn die Nutzung dieser Strecke zur Personenbeförderung politisch in Troisdorf nicht gewollt ist, da soll auch kein Geld für Gutachten ausgegeben werden, die die Wirtschaftlichkeit dieser Streckenführung betrifft“, so Manfred Catrin, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. „Unsere Ablehnung betrifft aber nicht eine Anbindung einer Niederkasseler Stadtbahn nach Bonn“, stellt Catrin klar.
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