FDP Troisdorf

Pressemitteilungen vom 21.09.2018:

Stellungnahmen zu Themen des Sport-, Freizeit- und Naherholungsausschusses vom 20.09.2018

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Troisdorf Sebastian Thalmann äußert sich zu den Tagesordnungspunkten des Ausschusses wie folgt:

TOP 1 (Vorstellung der Überlegungen zum Bau eines Fitnessparcours entlang der Waldstraße):
„Wir haben den Beschlussentwurf abgelehnt, der letztlich 120.000 Euro an Kosten für die Stadt verursacht, da der Ausschuss in der Sitzung über eine Vielzahl von kostenträchtigen Maßnahmen abstimmt. Während die anderen Maßnahmen jedoch eine Verbesserung, Sanierung oder Erneuerung bestehender Sport- und Naherholungseinrichtungen darstellen, soll hier etwas gänzlich Neues geschaffen werden. Sicherlich wäre das vorgestellte Projekt wünschenswert und würde Troisdorf gut zu Gesicht stehen. Wir sehen die Priorität jedoch mit Blick auf den Haushalt momentan im Erhalt der bestehenden Angebote, die von einer Vielzahl der Troisdorfer Bevölkerung genutzt wird.“

TOP 4 (Vorstellung erster Überlegungen des Naherholungskonzeptes am Rotter See):
„Grundsätzlich halten wir die bisher vorgestellten Überlegungen für sehr positiv und in der Abwägung der unterschiedlichen Interessen in diesem Bereich für ausgewogen. Wir haben jedoch angeregt, dass die Erstellung von Plänen eventuell auch für Projekte an Hochschulen dienen könnten, um so die eingeplanten Haushaltsmittel von 150.000 Euro nur an Planungskosten möglichst zu reduzieren.“

TOP 5 (Umsetzung von LED-Beleuchtungstechnik und Bericht über die Abarbeitung der Mängelliste der TLG):
„Wie bereits auf anderen Fußballplätzen in Troisdorf soll nun auch das Aggerstadion mit LED-Flutern ausgestattet werden, was wir sehr begrüßen. Gleichzeitig sehen wir in dem Bericht der Verwaltung zu unserem Antrag „Mängelliste Aggerstadion“, dass die Probleme erkannt wurden und an deren Beseitigung weiterhin gearbeitet wird.

Wir hatten von der Troisdorfer Leichtsathletik Gemeinschaft 1966 e.V. eine Mängelliste erhalten, die eine Vielzahl von Beeinträchtigungen der Nutzung der Anlage aufgezeigt hat. Wir hatten beantragt, dass die Verwaltung dazu Stellung bezieht und den derzeitigen Sachstand bei der Behebung der Mängel darstellt.


TOP 6 (Zusätzliche Mittel für die Anschaffung von Geräten für die Geräteturnhalle am Gymnasium zum Altenforst):
„Wir haben den Bau einer separaten Geräteturnhalle von Beginn an abgelehnt, da mit Blick auf den Haushalt die Finanzmittel nicht zur Verfügung standen, zumal die Kosten mit ursprünglich weit über 300.000 Euro sehr hoch erschienen.

Ziel einer neuen Halle war es, die Auf- und Abbauzeiten für die Turngeräte zu minimieren und die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, dass die Übungsstätte ein landesstützpunkttaugliches Niveau erreichte.

Zwischenzeitlich gab es einen neuen Vorschlag der Verwaltung, die bisherige Sporthalle am Gymnasium zum Altenforst entsprechend den Bedürfnissen der Turner anzupassen. Hierzu wurde seitens der städtischen Gremien der Beschluss gefasst, maximal 300.000 Euro dafür auszugeben, wobei 150.000 Euro für den Umbau und 150.000 Euro für Geräte zur Verfügung gestellt wurden. Die Baukosten stiegen jedoch erheblich, so dass für die Geräte nur noch 76.000 Euro zu Verfügung standen.

Bemerkenswert und zu honorieren ist es, dass die beiden Turnvereine Sponsoren finden konnten, die weitere Mittel in Höhe 36.000 Euro zur Verfügung stellten.

Da die Kostensteigerung nicht im Verantwortungsbereich der Vereine lag, diese sich um weitere Mittel intensiv bemüht haben und das ursprüngliche Anliegen für den Bau einer Geräteturnhalle ansonsten nicht erreicht würde, haben wir an dieser Stelle dafür gestimmt, dass die Stadt die noch fehlenden Geräte im Wert von 40.000 Euro beschafft.


TOP 7 (Granulatproblematik auf Troisdorfer Kunstrasenplätzen):
„Hier geht es um den Erhalt der Nutzbarkeit der Troisdorfer Kunstrasenplätze und um die Vermeidung von Verletzungen der Spieler. Dafür muss ein nicht unerheblicher Betrag aufgewandt werden, um entweder den gesamten Kunstrasenbelag (Friedrich-Wilhelms-Hütte) oder lediglich das Granulat durch runden Quarzsand auszutauschen (Altenrath, Bergheim, Spich, Kriegsdorf).

Auf unsere Nachfrage, ob auch die weiteren Kunstrasenplätze davon betroffen seien, teilte die Verwaltung mit, dass man dies nicht mit letzter Gewissheit sagen könne und deshalb in der mittelfristigen Finanzplanung vorsorglich jährlich 100.000 Euro eingestellt wurden, um notfalls kurzfristig reagieren zu können.“


Die vollständigen Unterlagen der Ausschusssitzung können im Ratssystem der Stadt Troisdorf eingesehen werden.
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