FDP Troisdorf

Pressemitteilungen vom 28.09.2018:

Kultur und Brauchtum sind wichtig für Troisdorf - Liberale machen Vorschläge zur Änderung der Hallentarifordnung

Die von der Ratsmehrheit verabschiedete Nutzungs- und Tarifordnung für Bürgerhäuser und Mehrzweckhallen hat bei vielen Troisdorfer Kultur- und Brauchtumsvereinen in den Ortsteilen für erhebliche Kopfschmerzen gesucht.

Nicht nur, dass die Kosten für die meisten Veranstaltungen förmlich explodierten. Die so genannte „neue“ Hallentarifordnung ist so widersprüchlich und undurchschaubar, mit Vorgaben gespickt, dass selbst die städtischen Angestellten die Mietpreise nicht korrekt zu ermitteln vermochten. Darüber hinaus dauerte in vielen Fällen die Bearbeitung des jeweiligen Mietvertrages so lange, dass die Vereine noch zwei Wochen vor einer Veranstaltung entweder keinen gültigen Mietvertrag hatten oder plötzlich seitens der Verwaltung ein Kostenrahmen mitgeteilt wurde, der jeglicher Wirtschaftlichkeit der betreffenden Veranstaltung die Grundlage entzog- was vorab nicht absehbar war.

Sebastian Thalmann, Fraktionsvorsitzender der Liberalen, hat nach Gesprächen mit einigen Ortsringen und Vereinen der Verwaltung Vorschläge zukommen lassen, von denen er denkt, dass sie den Kultur- und Brauchtumsvereinen helfen werden. „Die Vereine benötigen früh Planungssicherheit, damit höhere Mietkosten durch verstärkte Spendenaquise oder notfalls höhere Eintrittspreise abgefangen werden können.“

Deshalb wurde vorgeschlagen:

  • Trennscharfe Abrechnung zwischen Auf-/Abbauzeiten und Mietdauer. Letztgenannte zählt erst ab Öffnung der Türen für das Publikum. Davor sind lediglich die Aufbauzeiten zu berücksichtigen, in denen tatsächlich ein Aufbau oder vorbereitende Maßnahme stattfinden. Befindet sich zwischen Aufbau und Eröffnung der Halle niemand in der Halle, kann auch keine Aufbauzeit abgerechnet werden.

  • ODER

    Streichung der Differenzierung der Auf-/Abbauzeiten und Mietdauer mit Änderung der Anmietzeiten auf 8 Stunden und 12 Stunden

  • Die Verwaltung streicht die zwingende Vorgabe, bei jeder Veranstaltung einen Meister der Veranstaltungstechnik beauftragen zu müssen und schlägt einen Modus Operandi vor, bei welchen Veranstaltungen dies zukünftig entfallen kann.

  • Die Verwaltung verpflichtet sich, Voranfragen spätestens vier Wochen nach Eingang bearbeitet zu haben, den Mietpreis den Anfragenden mitzuteilen und den Mietvertrag den Vereinen zur Unterzeichnung vorzulegen.


„Für viele Vereine ist es auf Grund des fehlenden Nachwuchses schon heute dank immer höherem bürokratischen Aufwand eine Herkulesaufgabe, Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Erweist sich dann noch die Stadt als unzuverlässiger Partner, der Mietbestätigungen zu lange liegen lässt oder gar falsche Angaben über die Miete macht, ist für unsere Troisdorfer Vereine die Belastungsgrenze überschritten. Sollte die Stadt nicht das Ehrenamt vor Ort unterstützen statt ihm Steine in den Weg zu legen?“, fragt Thalmann.
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