FDP Troisdorf

Pressemitteilungen vom 27.09.2018:

Änderungsvorschläge für die Überarbeitung der Tarifordnung der Troisdorfer Mehrzweckhallen

Sehr geehrter Herr Wende,

im vergangenen Kulturausschuss wurde unter TOP 5 den Fraktionen die Möglichkeit eingeräumt, Vorschläge für die Überarbeitung der Nutzungs- und Tarifordnung für Bürgerhäuser und Mehrzweckhallen der Verwaltung vorzulegen.

Die Freien Demokraten bringen deshalb folgende Vorschläge und auch Anregungen ein, die nicht unmittelbar die Tarifordnung betreffen, aber das Verständnis und die Akzeptanz der Troisdorfer Vereine gegenüber der Nutzungs- und Tarifordnung verbessern könnten. Die Vorschläge werden auch entsprechend begründet.

1.) Streichung der Differenzierung von Mietdauer und Auf- und Abbauzeiten: Die Erfahrung zeigt, dass die Anmietzeit von 4 Stunden realitätsfern ist, wenn die Mietzeit mit Betreten der Mehrzweckhalle beginnt. Grundsätzlich ist nach dem ursprünglichen Verständnis davon auszugehen gewesen, dass die Mietzeit von den Aufbauzeiten getrennt zu sehen ist. Da dies von den Verwaltungsmitarbeitern so jedoch nicht gesehen wurde, war die Mietdauer von vier Stunden in allen bekannten Fällen bereits bei Beginn der eigentlichen Veranstaltung abgelaufen gewesen.

Vorschlag 1: Trennscharfe Abrechnung zwischen Auf-/Abbauzeiten und Mietdauer. Letztgenannte zählt erst ab Öffnung der Türen für das Publikum. Davor sind lediglich die Aufbauzeiten zu berücksichtigen, in denen tatsächlich ein Aufbau oder vorbereitende Maßnahme stattfinden. Befindet sich zwischen Aufbau und Eröffnung der Halle niemand in der Halle, kann auch keine Aufbauzeit abgerechnet werden.

ODER

Streichung der Differenzierung der Auf-/Abbauzeiten und Mietdauer mit Änderung der Anmietzeiten auf 8 Stunden und 12 Stunden.

2.) Differenzierung der Veranstaltungen bezüglich der Meisters der Veranstaltungstechnik: Die in den Hallen stattfindenden Veranstaltungen unterscheiden sich erheblich voneinander, so dass eine feste Vorgabe, einen Meister der Veranstaltungstechnik zur Überprüfung zu beauftragen, in einigen Fällen als unangemessen und überzogen angesehen wird. Denn die Kosten überstiegen in der Abwägung den Schutzzweck dieser Vorgabe erheblich, zumal eine vermögensrechtliche Absicherung durch die Vorgabe einer zwingenden Haftpflichtversicherung durch die Vereine bereits besteht.

Vorschlag 2: Die Verwaltung streicht die zwingende Vorgabe, bei jeder Veranstaltung einen Meister der Veranstaltungstechnik beauftragen zu müssen und schlägt einen Modus Operandi vor, bei welchen Veranstaltungen dies zukünftig entfallen kann.

3.) Kostentransparenz und Vereinfachung der Bürokratie: Die Vereine müssen eine Voranfrage bezüglich Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle fertigen und eine Vielzahl von Angaben machen, die meist zum Zeitpunkt der Anfrage noch gar nicht bekannt und absehbar sind. Die Bearbeitung der Voranfragen und letztlich auch der zu unterschreibenden Mietverträge haben in den vergangenen 12 Monaten ein zeitliches Maß angenommen, das den Vereinen nicht zumutbar ist. Teilweise haben diese erst zwei Wochen vor der geplanten Veranstaltung den Mietvertrag erhalten und konnten Kenntnis von den Mietkosten nehmen. In vielen Fällen waren die Mietkosten höher als die Vereine nach der Tarifordnung vermutet hatten. Dies ist unangemessen, da eine Anpassung der Eintrittspreise dann keineswegs mehr möglich wäre.

Vorschlag 3: Die Verwaltung verpflichtet sich, Voranfragen spätestens vier Wochen nach Eingang bearbeitet zu haben, den Mietpreis den Anfragenden mitzuteilen und den Mietvertrag den Vereinen zur Unterzeichnung vorzulegen.


Mit freundlichen Grüßen

Thalmann
Fraktionsvorsitzender
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