FDP Troisdorf

Pressemitteilungen vom 15.02.2019:

Kein Wohngebiet auf ehemaligem Orica-Gelände - Bestehendes Gewerbegebiet soll Gewerbe vorbehalten bleiben

Im Stadtentwicklungsausschuss wurde am 14.02.2019 unter Top 2 eine Änderung des Bebauungsplanes T182 behandelt. Ein Projektentwickler hat für diesen Teil des ehemaligen Orica-Geländes (Ecke Kronenstraße-Carl-Diem-Straße) eine B-Plan-Änderung beantragt, so dass er geteilt und im südlichen Bereich des geteilten T182 Blatt 1 statt Gewerbe ein Wohnquartier errichtet werden könnte.

Unter dem späteren Top 10 der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wird im Regionalplan der Bezirksregierung angegeben, dass zur Bedarfsdeckung bis 2040 an verfügbarer Fläche für Wohnbebauung in Troisdorf zur Zeit etwa 65% zur Verfügung stehen, für Gewerbegebiete jedoch nur etwa 23%. Der Mangel an Gewerbeflächen ist also eklatant höher als der für Wohnbebauung. Die Troisdorfer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Trowista beklagt zudem, dass nicht nur viel zu wenige, sondern insbesondere auch keine größeren zusammenhängenden Gewerbeflächen verfügbar sind.

Durch eine Unterteilung des T182 Blatt 1 in einen südlichen Teil für eventuelle Wohnnutzung und einen nördlichen Teil für Gewerbeansiedlung wird aber aufgrund des Zuschnitts die gerade hier bestehende Möglichkeit unterbunden, auch großflächiges Gewerbe anzusiedeln.

Weiterhin schränkt eine Wohnbebauung im südlichen Teil aufgrund des Abstandserlasses NRW die mögliche Ansiedlung von Gewerbe auch im nördlichen Teil in erheblicher Weise ein.

Wohngebäude mit bis zu 6 Vollgeschossen würden zudem aufgrund der bereits topographisch gegenüber der Innenstadt erhöhten Lage voraussichtlich den Eindruck einer neuen Trabantensiedlung hervorrufen, die wir in relativer Nähe zur Innenstadt nicht für wünschenswert erachten.

Aus den genannten Gründen lehnen wir eine Ausweisung als Wohngebiet und somit eine Aufteilung des T182 Blatt 1 in einen südlichen und nördlichen Bereich ab.

„Dort, wo Menschen wohnen, sollten sie möglichst auch arbeiten können. Dies ist sowohl ökonomisch wie ökologisch sinnvoll. Und es dient der Erhöhung der Lebensqualität des Einzelnen, wenn er nicht pendeln muss. Deshalb sollte der städtische Focus, der in den letzten Jahren fast ausschließlich auf die Ausweisung neuer Wohngebiete gelegt wurde, künftig verstärkt auf neue Gewerbeflächen ausgerichtet werden“, so Dietmar Scholtes, Sprecher der FDP-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss.
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